60 Minuten GRATIS Webdesign-Workshop

Mit Geschäftsführer & Webdesign-Profi Oliver Pfeil

WordPress-Backup erstellen und wiederherstellen (einspielen)

Ein WordPress Backup ist die Lebensversicherung für deine Website, falls es einmal zu einem Problem kommen sollte. In dieser Anleitung lernst du:

  • Wie du ein automatisches WordPress Backup durchführen kannst (Plugin-Empfehlung.
  • Wie du WordPress mit einem manuellen Backup sichern kannst.
  • Wie du ein WordPress Backup wiederherstellen und einspielen kannst.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Wichtig: Wenn du ein professionelles Hostingpaket hast, hast du in der Regel eine automatisch (14-tägige Sicherung). Für Notfälle ist das natürlich super. Dennoch solltest du dich auf diese Backups nicht verlassen.

Eine sinnvolle Lösung besteht darin, regelmäßig (beispielsweise alle 14 Tage) ein automatisches Backup durchzuführen und 1x pro Quartal eine manuelle Sicherung durchzuführen.

WordPress Backup manuell erstellen

Bei einem manuellen Backup musst du immer 2 Dinge sichern:

  • Ordner und Dateien auf deinem Webserver
  • Deine MySQL-Datenbank (über phpMyAdmin)

Alle Ordner und Dateien sicherst du mit einem Filezilla für WordPress. Ich empfehle dir die Software FileZilla. Diese kannst du mit dem MAC und auch mit dem PC nutzen. FileZilla ist ein Programm, mit dem du Daten von Server und deinem Computer in beide Richtungen übertragen kannst.

Bei einem Backup kopierst du alle Ordner und Dateien von deinem Webserver auf deinem Computer.

WordPress Backup - Dateien sichern

Der zweite Schritt besteht darin, die Datenbank zu sichern. Dazu musst du dich bei deinem Hoster in die Datenbank einloggen. Diese kannst du mit wenigen Klicks exportieren und auf deinem Rechner speichern.

Achte beim Export darauf, dass alle Tabellen angehakt sind. Speichere die Datenbankdatei als *.sql-Datei ab. Wenn du diese beiden Schritte erledigt hast, hast du das WordPress-Backup vollständig durchgeführt.

WordPress Backup - Datenbank sichern

 

Automatische WordPress Backups (mit Plugin)

Es gibt viele Plugins, mit denen du ein WordPress Backup durchführen kannst. Ein sehr beliebtes Plugin dafür ist UpdraftPlus. Damit kannst du sehr einfach und schnell ein komplettes Backup deiner WordPress Website durchführen.

Dieses Plugin ist in der Basisversion kostenlos. Die Premium-Version bietet zusätzlich weitere Features wie zum Beispiel eine automatisierte regelmäßige Sicherung.

  1. Logge dich in WordPress ein.
  2. Klicke auf Plugins – Neues PluginInstallieren.
  3. Suche nach UpdraftPlus und klicke auf Installieren.
  4. Aktiviere das Plugin.

Anschließend findest du auf der linken Seite in den Einstellungen einen neuen Menüpunkt „UpdraftPlus Sicherungen“. An dieser Stelle findest du alle Einstellungen des WordPress-Plugins.

  • In den Einstellungen kannst du einen Sicherungsplan erstellen und definieren, wie oft die Datenbank und die Dateien gespeichert werden sollen.
  • In der PRO-Version kannst du zusätzlich einen Cloud-Upload zu Google Drive oder andere Dienste aktivieren. In der kostenlosen Version werden die Sicherungen auf deinem Webserver (wo auch die Webseite selbst liegt) gespeichert.
  • Zusätzlich kannst du unter „Sicherung / Wiederherstellung“ jederzeit eine manuelle Sicherung durchführen, herunterladen und eine bestehende Sicherung wiederherstellen.

Empfehlung: Da die automatischen Backups bei der kostenlosen Variante auf dem Server gespeichert werden, solltest du diese immer mal wieder herunterladen und am besten auf einer externen Festplatte speichern.

Backup via Hostinganbieter

Jeder professionelle Hoster hat ein automatisches Backup integriert. In der Regel wird dieses Backup rückwirkend 14 Tage gespeichert. Für Notfälle ist das natürlich super, aber durch die 14 Tage kann das zu einem Problem werden. Die gerade genannten 14 Tage können natürlich bei jedem Anbieter etwas mehr oder weniger sein.

Wenn dein Problem länger als 14 Tage zurückliegt, da du es zu spät bemerkst, bringt dir diese Sicherung nichts. Dann hast du zwar aktuelle Sicherungen, die allerdings den Fehler oder das Problem schon beinhalten.

Aus diesem Grund ist das Hosting-Backup eine zusätzliche Sicherheit. Du solltest dich aber nicht darauf verlassen und dich selbst und dein Backup kümmern.

WordPress Backup wiederherstellen

Wenn es zu einem Fehler, einem Problem oder einem Hackingangriff gekommen ist, musst du ein bestehendes WordPress Backup wiederherstellen. Je nachdem, welche Sicherung dir zur Verfügung steht, ist die Herangehensweise etwas unterschiedlich.

Automatisches Backup (Updraft Plus) wiederherstellen
Wenn du deine Sicherungen mit einem Plugin wie Updraft Plus durchgeführt hast, kannst du diese direkt im Backend in den Plugineinstellungen wiederherstellen. Es werden dir alle verfügbaren Backups dargestellt und du klickst einfach auf den jeweiligen Button. Falls das Einspielen nicht den gewünschten Effekt erzielt oder es aufgrund fehlenden Zugriffs auf das Backend nicht möglich ist, bleibt das manuelle Einspielen oder das Hosting-Backup übrig.

Hosting-Backup einspielen
Wie bereits angesprochen, machen die meisten Hoster für dich ein automatisches Backup. Dieses kannst du über den Admin-Bereich deines Hosters wieder einspielen. Er erfolg dabei eine Rücksetzung auf das Datum, das du für das Einspielen definierst.

Manuelles Backup einspielen
Wenn du die Sicherung von deinem Backup-Plugin heruntergeladen oder eine manuelle Sicherung durchgeführt hast, ist es etwas mehr als nur ein Klick. In der Regel macht es Sinn, vor dem Einspielen alles alte zu löschen und dann das Backup wieder hochzuladen. Das solltest du allerdings nur machen, wenn du dich damit auskennst. Ansonsten ist es besser, einen Profi dafür zu beauftragen.

Wieso ein WordPress Backup?

Es gibt verschiedene Szenarien, die auftreten können. Damit möchte ich dich ein wenig sensibilisieren. Etwas weiter unten findest du ein kurzes Tutorial, wie du deine Datensicherung (manuell oder mit einem Plugin) durchführen kannst.

Bei folgenden Szenarien ist ein funktionierendes Backup die Lebensversicherung für deine Website, das du im schlimmsten Fall sofort wieder einspielen kannst:

  • Deine WordPress Seite wurde gehackt.
  • Bei einem Update tritt ein Fehler auf.
  • Ein Plugin oder Theme zerstört deine Webseite.
  • Du machst selbst einen Fehler, den du nicht mehr rückgängig machen kannst.

Gerade in der heutigen Zeit, in der es an jeder Ecke Hackingangriffe, Viren, Trojaner und weitere Schadensmuster gibt, solltest du dich vor diesen Gefahren schützen. Ein wichtiges Element ist deine WordPress Datensicherung.

Du kannst dich hier natürlich auf deinen Hostinganbieter verlassen. Ich empfehle dir allerdings, dass du die Sache selbst in die Hand nimmst. Aus diesem Grund hast du diesen Artikel wahrscheinlich gefunden.

FAQ – Fragen und Antworten

Wie kann ich ein WordPress Backup durchführen (manuell)?

Dazu benötigst du das FTP Programm FileZilla. Mit diesem Programm sicherst du dann alle Ordner und Dateien auf deinem Webserver. Darin besteht der erste Schritt der Datensicherung. Als zweiten Schritt sicherst du die MySql-Datenbank. Hierzu loggst du dich in der Datenbank deines Hosters ein und exportierst die komplette Datenbank. Damit hast du ein manuelles Backup erstellt.

Wie kann ich ein WordPress Backup durchführen (mit Plugin)?

Dazu gibt es verschiedene Plugins. Ich empfehle dir dazu das Plugin UpdraftPlus. Du findest es im WordPress Plugin-Verzeichnis und kannst es von dort aus gleich installieren. Nach der Installation findest du im WordPress Menü einen neuen Menüpunkt und kannst an dieser Stelle ein Backup durchführen.

Welches WordPress Backup Plugin ist empfehlenswert?

Mittlerweile gibt es zahlreiche Backup Plugins für WordPress. Ich empfehle dir das Plugin UpdraftPlus. Die Basisversion ist kostenlos und die Konfiguration ist in wenigen Minuten vollständig durchgeführt.

Wie oft soll ich eine Datensicherung für WordPress machen?

Ich empfehle dir, regelmäßig eine Datensicherung durchzuführen. Das ist quasi die Lebensversicherung deiner Website. Wie oft das sinnvoll ist, hängt natürlich auch davon ab, wie oft du Änderungen durchführst. Gerade vor und nach umfangreichen Änderungen solltest du eine Datensicherung erstellen.

Deine perfekte Website. In Rekordzeit.

60 Minuten Webdesign-Seminar mit Experte Oliver Pfeil

60 Minuten Webdesign-Seminar mit Experte Oliver Pfeil