wordpress.org oder wordpress.com

Du möchtest eine neue Website mit WordPress erstellen, bist dir aber nicht sicher ob du wordpress.org oder wordpress.com verwenden solltest? In diesem Artikel lerne ich dir den Unterschied zwischen wordpress.org und wordpress.com.

Zudem bekommst du eine klare Empfehlung in ich zeige dir die Vor- und Nachteile dieser beiden Varianten.

wordpress.org oder wordpress.com: die Unterschiede

Es gibt zwei Möglichkeiten wie du eine WordPress Webseite erstellen kannst. Diese Unterscheiden sich vor allem bei der Installation stark voneinander. Welche Unterschiede das sind, erkläre ich dir jetzt:

wordpress.com

Wenn du auf die Webseite wordpress.com gehst, kannst du dort mit wenigen Klicks deine eigene WordPress Webseite einrichten. Diese ist dann direkt auf wordpress.com gehostet und sofort startklar. Du erhältst einen frei wählbaren Subdomain Namen (z.B. deinname.wordpress.com) und Webspace für Videos, Fotos und andere Dateien. Die Free Version bietet nicht sehr viele Möglichkeiten und hat auch keine eigene Domain.

Erst ab dem Tarif „Persönlich“ ist eine eigene Domain möglich sowie weitere Funktionen.

Der größte Nachteil bei der kostenlosen Version ist, dass du keine Plugins installieren kannst. Es gibt zwar standardmäßig installiere Plugins, wenn du aber deine WordPress Webseite mit zusätzlichen Funktionen „tunen“ möchtest, stößt du hier an die erste Grenze.

Weiters kannst du auch keine externen Themes uploaden, das funktioniert erst ab dem Tarif „Business“. Eine wichtige Sache ist auch die Suchmaschinenoptimierung. SEO-Tools und das Einbinden von Google Analytics ist ebenfalls erst ab dem Tarif „Business“ möglich.

WordPress.org

WordPress ist eine Open-Source Software und du kannst dir die aktuelle Version immer über die Webseite wordpress.org herunterladen. Für diese Lösung benötigst als Grundlage ein Webhostingpaket und eine eigene Domain. Die Vorgehensweise ist folgende:

  1. Bestellung eines Hostingpakets (z.B. Hetzner, AllInkl, HostEurope)
  2. Registrierung einer Domain (das machst du bei deinem Hostinganbieter)
  3. Installation von WordPress

Sobald du diese 3 Schritte erledigt hast, kannst du deine WordPress Website erstellen. Und genau diese Variante ist auch meine Empfehlung. Wieso das so ist, werde ich dir etwas weiter unten erklären.

wordpress.com: Vor- und Nachteile

Schauen wir uns zunächst mal die Vorteile an:

  • Du nutzt WordPress auf einem eigenen Hosting (du bist Herr/Frau deiner Daten)
  • Es können alle Themes und Plugins von dir genutzt werden (keinerlei Einschränkungen)
  • Du hast die vollen Rechte und kannst alles machen (du bist der Chef)
  • Du hast deutlich mehr Möglichkeiten

Kommen wir zu den Nachteilen:

  • Etwas mehr Aufwand bei der Installation (einmalig)
  • Du bist selbst für die Sicherheit verantwortlich (Backups & Updates)

wordpress.org: Vor- und Nachteile

Folgende Vorteile hast du, wenn du wordpress.com verwendest:

  • Du benötigst kein eigenes Hostingpaket
  • Dein WordPress ist sofort Einsatzbereit
  • Die Einrichtung ist schneller durchgeführt

Das sind die Nachteile:

  • Du kannst nicht alle WordPress Funkionen nutzen
  • Du bist Abhängig von diesem Anbieter
  • Ein Umzug der Webseite ist mit großen Aufwand verbunden
  • Bei der Free-Version wird Werbung auf deiner Website eingeblendet

klare Empfehlung: wordpress.org

Eine kostenlose wordpress.com Webseite ist zwar schnell und einfach eingerichtet, ist aber nicht so flexibel und erweiterbar wie eine selbst-gehostete WordPress Webseite. Wenn du eine nachhaltige Lösung haben möchtest, bei der du alle Möglichkeiten hast und marketingmäßig aus den vollen Schöpfen kannst, dann empfehle ich dir ganz klar WordPress auf einem Hostinganbieter wie z.B. Hetzner zu installieren. Damit hast du alle Optionen und vor allem auch eine professionelle Lösung.

Die perfekte Lösung ist also wordpress.org

die perfekte Vorgehensweise

Im folgenden möchte ich dir die perfekte Vorgehensweise aufzeigen. Seit 2010 habe ich tausenden Menschen mit meinen Anleitungen dabei geholfen, eine erfolgreiche Website zu erstellen.

Dabei hat sich folgende Vorgehensweise als die mit Abstand erfolgreichste herausgestellt:

#1: Entscheidung für wordpress.org

Als erstes musst du dich für eine der gerade vorgestellten Varianten entscheiden. Meine Empfehlung kennst du bereits und nach dieser richtet sich die folgende Anleitung:

#2: Hostinganbieter auswählen & Domain registrieren

Zu Beginn musst du dir einen Hostinganbieter auswählen. Sehr gute Anbieter sind HostEurope, Hetzner oder beispielsweise AllInkl. Nachdem du Zugriff auf dein Hostingpaket hast, kannst du eine Domain registrieren.Die Domain ist die Adresse deiner Website (Beispiel: www.oliverpfeil.de).

#3: WordPress installieren

Bei vielen Hostinganbieter hast du die Möglichkeit WordPress per 1-Klick zu installieren. Das funktioniert zwar schnell und einfach, da es aber dabei später zu schwerwiegenden Problemen kommen kann, solltest du diesen Service niemals nutzen.

Ich empfehle dir WordPress manuell zu installieren. Damit hast du eine professionelle und stabile Lösung, die dir lange Zeit sehr viel Freude bereiten wird. In folgendem Video zeige ich dir, wie die WordPress-Installation funktioniert.

Was sind die nächsten Schritte?

Wenn du diese 3 Schritte erledigt hast, steht die Basis. Das technische Grundgerüst steht und du kannst jetzt damit beginnen, deine Website zum Leben zu erwecken.

  • Als erstes solltest du alle wichtigen Seiten erstellen. Beispiele dafür sind folgende: Startseite, Impressum, Datenschutzerklärung, Über mich und natürlich weitere Seiten. Es geht an dieser Stelle noch gar nicht um die Inhalte dahinter. Viel wichtiger ist als erstes die Struktur, also das es die Seiten schon einmal gibt.
  • Sobald deine Website online ist, benötigt sie unbedingt ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Dazu gibt es von eRecht24 einen genialen Impresumsgenerator, den du nutzen kannst.
  • Jetzt kannst du ein Menü erstellen die neuen Seiten mit einem Menü verknüpfen. Damit steht dein Grundgerüst und du kannst beginnen, deine Website mit ersten Inhalten zu befüllen.
  • Ich empfehle dir, dich erst dann mit WordPress Themes und WordPress Plugins zu beschäftigen, wenn du dich mit den Grundlagen dieses Programms vertraut gemacht hast.