Google Adsense – Geld verdienen mit Werbung

Google AdSense: deine nächste lukrative Einnahmequelle? Du hast eine eigene Website und suchst nach Möglichkeiten, schnell und einfach Geld damit zu verdienen? Dann ist Google AdSense für dich auf jeden Fall eine wirklich interessante Möglichkeit.

Es handelt sich dabei um ein von Google betriebenes Marketingprogramm, das speziell für Website-Betreiber entwickelt wurde. Etwas weiter gefasst, kannst du Google AdSense mit einem Affiliate-Programm vergleichen, denn du verdienst Geld, sobald deine Besucher auf die Werbe-Banner und Links auf deiner Website klicken.

Google AdSense

Die Voraussetzungen, damit du mit Google AdSense Geld verdienen kannst, sind schnell erfüllt: Du benötigst einen gültigen Google-Account, eine eigene Website oder einen eigenen Blog sowie ein Bankkonto, auf das deine Einnahmen überwiesen werden können. Außerdem schreibt Google ein Mindestalter von 18 Jahren vor.

Wenn du noch keinen Google-Account hast, musst du jetzt ein Konto erstellen, denn ohne funktioniert es einfach nicht. Im nächsten Schritt musst du dich bei Google AdSense anmelden. Mache dir wegen der Kosten keinen Kopf – das Programm ist für dich tatsächlich kostenlos!

Einnahmen mit Google AdSense

Google selbst gibt an, dass es auf diese Frage keine allgemeingültige Antwort gibt. Die Höhe deines Verdienstes hängt von unterschiedlichen Faktoren ab:

  • Welchen Anzeigentyp verwendest du?
  • Wie viele AdSense-Produkte schaltest du auf deiner Seite? Grundsätzlich gilt: Je mehr Produkte, desto höher dein Verdienst.
  • Welchen „Wert“ hat eine Anzeige auf deiner Seite? Die Preise pro Klick sind sehr unterschiedlich und können sogar von Tag zu Tag schwanken. Dabei spielt sowohl der Content auf deiner Website, das Budget des Werbetreibenden und natürlich die Art der angeklickten Anzeigen eine Rolle.

Sobald du einen Betrag von mindestens 70 Euro erzielt hast, kannst du diese Einnahmen abrufen; das Geld wird von Google auf das hinterlegte Bankkonto überwiesen. Erzielst du regelmäßig monatliche Einnahmen in Höhe von 70 Euro oder mehr, werden die Überweisungen von Google automatisch einmal monatlich ausgelöst – du musst dich um nichts mehr kümmern.

So bindest du Google AdSense in deine Website ein

Nach deinem Login im AdSense-Account kannst du die Anzeigen-Codes abrufen und kopieren. Google unterscheidet zwischen automatischen Anzeigen und Anzeigenblöcken. In deinem Google AdSense-Account findest du unter dem Punkt „Meine Anzeigen“ die Option „Automatische Anzeigen“. Dort legst du fest, welche Anzeigen-Varianten auf deiner Website erscheinen sollen.

Hinter dem Link „Automatische Anzeigen einrichten“ findest du einen JavaScript-Code, den du per Copy & Paste in den Header deiner Website einfügst. Das war’s schon. Um den Code für Anzeigenblöcke zu generieren, musst du zunächst einen solchen Anzeigenblock erstellen.

Anschließend meldest du dich in deinem Google AdSense-Account an, markierst den gewünschten Block und wählst „Code abrufen“. Der Code wird blau markiert, und du kannst ihn ganz einfach per Copy & Paste in den Website-Header einfügen.

Google AdSense – auch für WordPress optimiert

Ich weise immer wieder auf das beste Argument für das OpenSource-CMS WordPress hin: Du benötigst keinerlei, also wirklich überhaupt gar keine Programmierkenntnisse! Das gilt auch für die Einbindung von AdSense-Anzeigen. Denn selbst dafür bietet WordPress ein hilfreiches Plugin, das dir diesen Marketing-Weg öffnet – mühelos und schnell.

Um dieses Plugin zu finden, gehst du in das Plugin-Verzeichnis von WordPress und trägst in das Suchfeld „Google AdSense“ ein. Hier stehen dir nun gleich mehrere Plugins zur Auswahl.

Folgende Punkte solltest du unbedingt beachten:

  • Das Plugin und dein gewähltes WordPress-Theme müssen kompatibel sein.
  • Die Plugins bringen unterschiedliche Features und Funktionen mit. Es bietet sich daher an, einige der Plugins zu testen, damit du die für dich optimale Lösung findest.
  • Für die Verwendung der WordPress-Plugins übernimmt Google keine Verantwortung.

Du benötigst Hilfe bei der Einbindung von Google AdSense in deine WordPress-Seite? Ich biete dir gern meine Unterstützung an!

In folgendem Bild siehst du, wo du den Google Adsense Code auf deiner Website einbinden kannst. Dir stehen dazu also viele Möglichkeiten zur Verfügung.

Beispiele, wie du Google Adsense auf deiner Website einbinden kannst.

Pixabay: @JuralMin

Mit YouTube und Google AdSense gute Einnahmen erzielen

Wenn du einen gut frequentierten YouTube-Kanal besitzt, kannst du auch darüber gutes Geld mit Google AdSense verdienen. Dazu gehst du folgendermaßen vor:

  • Logge dich in deinen YouTube-Account ein und rufe unter den Einstellungen den Punkt „Account-Monetarisierung“ auf.
  • Wähle „Videos monetarisieren“.
  • Suche auf derselben Seite den Bereich „Richtlinien für Partner“ und klicke dort auf „Wie werde ich bezahlt?“. Wähle anschließend den Punkt „Verknüpfe ein AdSense-Konto“. Du wirst jetzt automatisch zu Google AdSense weitergeleitet, wo du ein neues AdSense-Konto erstellen oder deinen YouTube-Kanal mit einem bestehenden Konto verknüpfen kannst.
  • Ergänze gegebenenfalls die noch fehlenden Daten und klicke auf „Antrag senden“. Bis zur Bewilligung kann bis zu eine Woche vergehen. Du wirst per E-Mail informiert, sobald dein Antrag genehmigt wurde.

Regeln, die du unbedingt beachten solltest

Google legt inzwischen sehr viel Wert auf die Qualität der Publisher-Seiten, auch, damit das Pendant Google AdWords für Googles Werbekunden attraktiv bleibt. Darum wird Google deine Website sehr genau analysieren, bevor sie dich für das AdSense-Programm freischalten.

Websites mit gewaltverherrlichenden, jugendgefährdenden und pornografischen Inhalten dürfen nicht am Google AdSense-Werbeprogramm teilnehmen. Voraussetzung ist, dass du keine Alkoholika, Tabak und Tabakprodukte sowie Waffen über die Website verkauft verkaufst. Zu den weiteren Ausschluss-Kriterien zählen Link-Manipulationen und Copyright-Verletzungen.

Profitable Alternativen zu Google AdSense

Die Vorteile von Google AdSense sind auf den ersten Blick wirklich überzeugend, und ich selber möchte dir dieses für dich völlig kostenlose Werbeprogramm unbedingt empfehlen. Aber erwarte zumindest anfangs nicht zu viel. Um mit AdSense wirklich gute Einnahmen zu erzielen, brauchst du jede Menge Traffic auf deiner Website.

Von den vielen Besuchern deiner Website muss eine gewisse, nicht zu geringe Anzahl auf die geschalteten Werbebanner oder Links klicken, damit für dich der Rubel rollt. Bis sich daraus ein regelmäßiges passives Einkommen ergibt, kann eine gewisse Zeit vergehen. Hier ist also deine Geduld gefragt!

Aber warte mal, ich hab da noch ein paar Tipps für dich.

Alternativ oder – noch besser – parallel zu Google AdSense kannst du mit deiner Website schnell und einfach weitere lukrative Einnahmequellen generieren. Dazu gehört unter anderem das Affiliate-Marketing: Du bewirbst auf deiner Website oder deinem Blog bestimmte Produkte und Dienstleistungen und erhältst zum Teil recht hohe Provisionen, wenn deine Besucher über diese Links die Produkte und/oder Services kaufen.

Außerdem kannst du deine eigenen digitalen Produkte über deine Website verkaufen. Dazu gehören zum Beispiel E-Books, Online-Videos und Video-Tutorials, Webinare und Podcasts. Teile dein Wissen mit deinen Besuchern. Biete ihnen fundiertes Know-how zu wichtigen Themen und natürlich echten Mehrwert, und sie werden dich gern dafür bezahlen.

Oliver Pfeil
 

Als Experte für die Themen Webdesign, WordPress, Online-Marketing, digitale Produkte und Automatisierung hat sich Oliver Pfeil im Internet einen großen Namen gemacht. Auf dieser Website veröffentlicht er regelmäßig neue Artikel, Tutorials, Anleitungen, Tipps & Tricks.kostenloses WordPress-Tutorial & Produkte von Oliver Pfeil

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