Content Management System: CMS Vergleich mit WordPress đź’Ż

Die AbkĂĽrzung CMS ist dir sicher schon des Ă–fteren begegnet. Dahinter verbirgt sich der Begriff „Content Management System„. Es handelt sich dabei um eine Software, die dich unterstĂĽtzt, Website-Inhalte zu erstellen und zu bearbeiten, zu verwalten und zu publizieren. Diese Inhalte (Content) können aus zum Beispiel Texten, Bildern und Multimedia-Dokumenten bestehen.

Auf den Punkt gebracht: Mit einem CMS (wie beispielsweise WordPress) kannst du auch als Anfänger in kurzer Zeit eine Website erstellen. WordPress gehört dabei zu der Software-Kategorie Content Management System. In diesem Artikel erzähle ich dir alles rund ums Thema und stelle für dich auch die unterschiedlichen Systeme gegenüber.

Warum ein Content Management System?

Content Management Systeme ermöglichen dir, deine Website auch ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. Sie bestehen aus einzelnen Bausteinen, die du mĂĽhelos bearbeiten und anordnen kannst. Damit gestaltest du deine Website genau so, wie du sie haben möchtest – ohne Einschränkungen. FĂĽr jedes Content Management System stehen dir zahlreiche PlugIns und AddOns zur VerfĂĽgung, mit denen du den Funktionsumfang deutlich erweitern kannst.

Welche Content Management Systeme gibt es?

Es gibt auf dem Markt unterschiedliche Angebote an Content Management Systemen, die dir zum Teil kostenlos zur Verfügung stehen. Ich persönlich bevorzuge WordPress, weil es so einfach zu bedienen ist und sehr individuelle Einstellungen ermöglicht. Aber schauen wir uns die einzelnen Systeme einmal genauer an.

Das CMS „WordPress“

WordPress ist ein unglaublich flexibles System, mit dem du sowohl kleine und einfache Websites erstellen kannst als auch komplexe Internet-Auftritte mit allem Drum und Dran. WordPress wurde ursprĂĽnglich als einfach zu bedienende Blog-Software vermarktet, aber es hat sich mit der Zeit so enorm weiterentwickelt, dass kaum noch WĂĽnsche offen bleiben.

WordPress steht dir vollständig in deutscher Sprache zur Verfügung und kann je nach Bedarf modular erweitert werden. Die Vorteile dieses Content Management Systems sind enorm: Du bist völlig flexibel in der Gestaltung deiner Website!

Buch Website Explosion von Oliver Pfeil

In diesem WordPress Tutorial (komplett auf deutsch) zeige ich dir, wie du damit eine Website erstellen kannst.

Das CMS „Joomla“

Auch bei Joomla handelt es sich um ein gutes Content Management System, das ich gern und lange verwendet habe. Allerdings hat sich WordPress wesentlich besser entwickelt. Joomla bietet dir deutlich weniger Plugins an als WordPress, und auch an die Anzahl der Website-Designs ist bei Joomla wesentlich geringer. DarĂĽber hinaus ist WordPress deutlich einfacher zu bedienen und hat gerade im Bereich Online-Marketing die Nase vorn.

Falls du dir Joomla jedoch genauer ansehen möchtest, habe ich auf dieser Seite eine Anleitung für dich.

Das CMS „Typo3“

Suchst du nach einem bekannten Content Management System, wird dir auch Typo3 mit einiger Sicherheit immer wieder ins Auge fallen. Ich will nicht bezweifeln, dass Typo3 ein wunderbares CMS ist, das dir viele Möglichkeiten zur Website-Gestaltung bietet. Aber gerade für Einsteiger ist Typo3 wirklich unglaublich komplex.

Falls du also gerade erst damit anfängst, deine Website aufzubauen, möchte ich dir von Typo3 abraten, da es fĂĽr sehr komplexe Anwendungen konzipiert wurde. Es wäre zu schade, wenn du mitten im Projekt völlig frustriert aufgibst und dich nach „etwas Einfacherem“ umschaust, um damit wieder von vorn anzufangen. Warum nicht gleich den mĂĽhelosen Weg gehen – mit WordPress?

Homepage-Baukästen als Content Management Systeme

Jeden Abend sehe ich im Fernsehen Werbespots zu den unterschiedlichsten Homepage-Baukästen. Anbieter wie 1&1, Strato und Jimdo versprechen dir, dass du deine neue Website ganz einfach und ohne jegliche Programmierkenntnisse in nur wenigen Minuten erstellt haben wirst.

Ja, das wird tatsächlich so sein. Was mir an diesen Baukästen aber ganz und gar nicht gefällt, sind die starken Einschränkungen und die wenigen Möglichkeiten, die du bei der Gestaltung hast. Zudem bist du an den Anbieter gebunden, was natürlich nicht besonders gut ist. Baue nie ein Haus auf einem fremden Grundstück, wäre ein Sprichwort dazu.

Um es auf den Punkt zu bringen: Mir fehlt hier die überragende Flexibilität, die dir beispielsweise WordPress bietet. Mit einem Homepage-Baukasten bist du abhängig vom Anbieter und musst in der Regel einen monatlichen Betrag zahlen. Die SEO-Möglichkeiten sind ebenso eingeschränkt wie die Anzahl verfügbarer Vorlagen.

Wenn du eine wirklich individuelle Website gestalten und alle Möglichkeiten des Online-Marketing damit nutzen möchtest, solltest du auf Homepage-Baukästen auf jeden Fall verzichten.

Welches Content Management System ist das beste?

Du hast sicherlich längst bemerkt, dass ich dir WordPress unbedingt als bestes Content Management System ans Herz legen möchte. Die Vorteile dieses Systems sind einfach unschlagbar:

  • Das Content Management System WordPress kannst du gratis downloaden.
  • Du kannst das System so vielseitig nutzen, dass fast alle deine Ideen umsetzbar sind.
  • Die Handhabung ist sehr einfach. daher eignet sich WordPress fĂĽr Einsteiger besonders gut.
  • Das GrundgerĂĽst lässt sich mit Hilfe zahlreicher PlugIns so erweitern, dass du deine Website genau nach deinen Vorstellungen einrichten kannst.
  • WordPress wird regelmäßig gewartet und mit Updates versorgt. Dieses Content Management System ist also besonders sicher.
  • Das CMS WordPress wird kontinuierlich weiterentwickelt. So genannte Major-Updates erhältst du im Schnitt alle 150 Tage.
  • WordPress ist das am weitesten verbreitete Content Management System weltweit und wird auch von groĂźen bis sehr groĂźen Unternehmen effektiv genutzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass WordPress auch in vielen Jahren noch existiert und weiterentwickelt wird, ist damit sehr, sehr hoch.
  • Dieses Content Management System bietet dir alle relevanten SEO-Optionen.

Es gibt noch viele weitere Argumente, die für WordPress sprechen. Aber wir wollen es ja nicht gleich übertreiben 🙂

Ist das Content Management System WordPress wirklich kostenlos?

Ja, du kannst dir dieses Content Management System als Freeware in deutscher Sprache downloaden. Grund dafĂĽr ist, dass WordPress unter der so genannten General Public License gefĂĽhrt wird, also einer Allgemein Ă–ffentlichen Lizenz. Ich möchte dir dringend empfehlen, den Gratis-Download von WordPress zu nutzen und nicht den Online-Dienst auf wordpress.com. Das Basispaket dort wird dir zwar auch kostenlos angeboten, aber sobald du weitere Features wie SEO nutzen möchtest, musst du upgraden. Und damit kommen monatliche bzw. jährliche GebĂĽhren auf dich zu. Dies ist beim Download der Freeware definitiv nicht der Fall – WordPress ist und bleibt kostenlos!

Buch Geldmaschine Internet von Oliver Pfeil

Am besten gehst du genau nach dieser WordPress Anleitung vor. Darin zeige ich dir Schritt für Schritt die beste, effektivste und schnellste Vorgehensweise.

Möchtest du einen fundierten Einstieg in WordPress, viele Hinweise auf hilfreiche Tipps und laufende Unterstützung, wende dich gern direkt an mich. Auf meiner Website findest du viele Artikel und Videos dazu. Zudem findest du unter meinen Produkten ein E-Book und einen Videokurs über WordPress. Damit ist die Erstellung deiner Website ein Kinderspiel.

Bevor du mit WordPress startest – hier ein paar Antworten…

… auf Fragen der Nutzer, die mir immer wieder im Zusammenhang zum Content Management System gestellt werden. Vielleicht beschäftigen sie ja auch dich? Diese Fragen lassen sich in der Regel nicht nur auf WordPress, sondern auch auf alle anderen CMS beziehen. Dennoch möchte ich gern thematisch bei diesem System bleiben.

Damit du deine eigene Website erstellen und veröffentlichen kannst, benötigst du neben WordPress ein Hosting-Paket und eine Domain. Und hier sind die Fragen, die in diesem Zusammenhang am häufigsten auftauchen:

1. Was ist ein Hosting?

Wenn du deine Website veröffentlichen möchtest, brauchst du Webspace, also einen Speicherplatz. Dieser Speicherplatz wird von so genannten Providern (Internetdienst-Anbietern) auf einem Server zur Verfügung gestellt. Dort kannst du deine Dokumente und Datenbestände und eben auch deine Website speichern und veröffentlichen.

Du findest sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Angebote, und die grundlegenden Funktionen sind bei beiden in der Regel sehr ähnlich. Kostenpflichtige Angebote sichern dir allerdings wesentlich umfangreichere Möglichkeiten zu, vor allem hinsichtlich dr Datensicherung. Auch die generelle Verfügbarkeit ist besser.

Ob fĂĽr dich ein kostenloses Hosting ausreicht oder du doch besser ĂĽber einen umfassenderen und damit kostenpflichtigen Service nachdenken solltest – bei dieser Entscheidung bin ich dir gern behilflich!

Ich empfehle dir den Anbieter HostEurope.

2. Was ist eine Domain?

Es spielt keine Rolle, welches Content Management System du verwenden möchtest – ohne eine eigene Domain geht gar nichts! Dabei handelt es sich um die Adresse deiner Website im Internet. Ein paar bekannte Beispiele:

  • www.oliverpfeil.de
  • www.google.de
  • www.amazon.de

Wie lautet deine neue Domain? Ich möchte dir empfehlen, dir einen knackigen Namen auszusuchen, den deine Kunden sich gut merken können. Auch sollte dein Domain-Name nicht zu lang werden. Ich weiß, es ist nicht ganz einfach, diese Anforderungen zu erfüllen. Viele Internet-Adressen sind schon vergeben. Da heißt es jetzt für dich, kreativ zu werden. Aber ich habe auch an dieser Stelle ein paar hilfreiche Tipps für dich:

Versuche es mit einem Bindestrich.
www.cateringhamburg.de ist schon vergeben? Versuche es mit www.catering-hamburg.de. Oder weil es gerade so schön passt: www.catering-hh.de. HH ist das Autokennzeichen dieser schönen Hansestadt und als gängige Abkürzung sehr bekannt und beliebt!

Versuche es mit einer anderen Endung.
Wenn mit der Endung .de einfach nichts mehr geht, ĂĽberlege dir, welche anderen Endungen fĂĽr dich und deine Website noch in Frage kommen könnten. Wie wäre es mit .com, .shop, .net … ? Es stehen inzwischen sehr viele Domain-Endungen zur VerfĂĽgung, und es werden immer mehr! Bei so genannten Domain-Checkern kannst du leicht ĂĽberprĂĽfen, mit welchen Endungen du deine Wunsch-Domain gekonnt kombinieren kannst. Die Domain-Endungen nennt man ĂĽbrigens TLD (Top-Level-Domain)

3. Wie hängen Domain und Content Management System zusammen?

Das ist eine spannende Frage, die ich prompt mit einem „Gar nicht!“ beantworten könnte. Denn es spielt fĂĽr deine gewählte Domain keine Rolle, fĂĽr welches Content Management System du dich entschieden hast. Du kannst alles mit allem kombinieren. Von dieser Warte aus betrachtet, hat das eine mit dem anderen gar nichts zu tun.

Andererseits wirst du ohne Domain auch mit dem besten Content Management System nichts weiter anfangen können. Willst du deine Website, die du zum Beispiel mit dem CMS WordPress erstellt hast, veröffentlichen, brauchst du Webspace. Dieses Webspace muss eine eigene Adresse haben, damit deine Besucher und potenziellen Kunden dich und deine Website finden – so wie du eine Telefonnummer benötigst, damit du angerufen werden kannst.

Deine nächsten Schritte

Es freut mich, dass du diesen Artikel bis hier her gelesen hast. Das waren viele Informationen und jetzt möchte ich dir einen kurzen Plan mit auf den Weg geben, wie du starten solltest.

  1. Entscheidung fĂĽr ein Content Management System (Empfehlung: WordPress)
  2. Wahl eines Hostinganbieters und Hostingpakets (Empfehlung: HostEurope)
  3. Auswahl einer Domain.
  4. Installation von WordPress
  5. Website mit WordPress erstellen

FĂĽr das Content Management System WordPress habe ich eine Praxis-Anleitung fĂĽr dich geschrieben, in der ich dir diese Schritte genau zeige. Klicke jetzt auf folgenden Link und lade dir diese Anleitung herunter:

Link: WordPress – das E-Book fĂĽr Einsteiger

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