WordPress-Backup durchführen

Ein Thema das leider sehr viele absolut vernachlässigen, ist das regelmäßige Backup. Ob WordPress-Blog, Website oder die Daten auf der Festplatte. Ein regelmäßiges Backup ist einer der wichtigsten Aspekte beim Thema Sicherheit.

Gerade in der heutigen Zeit, wo es an jeder Ecke Hackingangriffe, Viren, Trojaner und weitere Schadensmuster gibt, müssen Sie sich vor diesen Gefahren schützen. Natürlich sollte man den WordPress-Blog möglichst sicher konfigurieren, damit Angriffe abgewehrt werden können und das Backup gar nicht benötigt wird.

Was aber, wenn Ihr WordPress-Blog gehackt und dieser irreparabel ist. Alles neu erstellen? Wenn Sie kein WordPress-Backup durchgeführt haben, bleibt Ihnen wohl nichts anders übrig, als alles neu zu erstellen. Alternativ können Sie natürlich einen Profi engagieren, der Ihre WordPress Seite wieder repariert. Das kostet allerdings viel Geld und ist nicht notwendig, wenn Sie ein aktuelles Backup haben.

WordPress-Blog sicher konfigurieren

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie Ihren WordPress-Blog vor potentiellen Eindringlingen schützen können. Da dieses Thema sehr umfangreich ist, habe ich dazu einen extra Blogartikel für Sie erstellt.

Darin zeige ich Ihnen folgendes:

  • Logins eingrenzen
  • Fehlermeldung beim Login unterdrücken
  • wp-config.php Datei schützen
  • sichere Zugangsdaten
  • Spam-Kommentare filtern

Link: weitere Informationen

WordPress Backup durchführen

So, jetzt aber zum eigentlichen Thema. Es ist sehr wichtig, dass Sie zusätzlich zu den Sicherheitsvorkehrungen regelmäßig ein WordPress-Backup durchführen. Gerade vor und nach umfangreichen Änderungen sollten Sie ein Backup Ihrer Daten und der Datenbank durchführen.

Denn auch durch die Installation eines Plugins oder eines Themes kann es zu einem Fehler in WordPress kommen. Davor müssen Sie sich mit einem Backup schützen, dass Sie notfalls einspielen können.

Ich empfehle Ihnen, mindestens 2 Mal pro Monat ein WordPress Backup durchzuführen. Wenn Sie Sie sehr viele Änderungen in WordPress durchführen, rate ich sogar zu einem wöchentlichen Backup.

Die Daten sichern Sie am besten über Ihr FTP-Programm. Legen Sie sich dazu auf Ihrem PC oder Mac einen entsprechenden Ordner an. Ich benenne die Ordner immer nach dem Datum, damit ich immer weiß, von wann das Backup ist. Dann kopieren Sie per FTP-Programm alle Ordner und Dateien Ihres WordPress-Blogs in den entsprechenden lokalen Ordner.

Im zweiten Schritt müssen Sie noch die Datenbank sichern. Dazu loggen Sie sich in die phpMyAdmin-Konsole bei Ihrem Provider ein. Wählen Sie die entsprechende Datenbank aus und klicken dann auf „Exportieren“. Diese Schaltfläche finden Sie oben im horizontalen Menü.

Achten Sie beim Export darauf, dass alle Tabellen angehakt sind. Speichern Sie die Datenbankdatei als *.sql-Datei ab. Wenn Sie diese beiden Schritte erledigt haben, ist das WordPress-Backup durchgeführt.

Das war jetzt der manuelle und auch etwas aufwändigere Weg. Alternativ gibt es auch ein WordPress-Plugin, mit dem Sie das Backup etwas einfacher durchführen können. Ich empfehle Ihnen allerdings, die manuelle Vorgehensweise, da Sie dabei ganz genau wissen, was Sie getan haben. Wenn das Plugin Fehler macht, hilft Ihnen das Update gar nichts.

Falls Sie trotzdem den einfacheren Weg gehen möchten, hier ein paar Infos dazu:

Backup via WordPress Plugin

Mit einem Plugin können Sie das WordPress Update sehr einfach durchführen. Mit dem Plugin BackUpWordPress können Sie Ihre Daten und die Datenbank direkt über das Backend sichern.

Nach der Installation des Plugins können Sie das Backup anstoßen und anschließend über einen Link herunterladen. Die gepackte Datei wird auf Ihrem Server gespeichert. Diese sollten Sie nach dem Download allerdings löschen, um den Server nicht unnötig zu belasten.

Oliver Pfeil
 

Mein Name ist und ich bin selbstständiger Internetmarketer. Meine Fachgebiete sind Wordpress, Online-Marketing und Trafficgenerierung. Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen mit meinen Artikeln helfen kann.

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