die WordPress-Datenbank

WordPress DatenbankWie jedes Content Management System hat auch WordPress gewisse Anforderungen. Damit Sie WordPress installieren können, benötigen Sie eine MySQL-Datenbank. In der Datei wp-config.php sind die Zugangsdaten zur WordPress-Datenbank hinterlegt.

Das Schöne an einem System wie WordPress ist es, dass Sie fast alles bequem im WordPress-Backend über die Browseroberfläche erledigen können. Die Systemdateien speichern den entsprechenden Code in der Datenbank. Daher ist es mittlerweile auch für einen Laien möglich, eine professionelle Website zu erstellen.

WordPress besteht grundsätzlich aus 2 Teilen/Bereichen: Dateistruktur und Datenbank.

In der Dateistruktur finden Sie alle System- und Programmdateien sowie Grafiken und PDF-Dokumente. Die eigentlichen Inhalte werden in der WordPress Datenbank gespeichert:

Inhalte der WordPress Datenbank

  • Inhalt der Seiten
  • Inhalt der Artikel
  • Menüs und Menüpunkte
  • Benutzer
  • etc.

die Datei wp-config.php

In der Datei wp-config.php hinterlegen Sie vor der Installation von WordPress folgende Daten:

  • Datenbankname
  • Datenbankuser
  • Datenbankpasswort

An dieser Stelle möchte ich Ihnen einen wichtigen Sicherheitsaspekt nennen. Achten Sie bitte darauf, dass Sie ein wirklich sicheres Datenbankpasswort für Ihre WordPress-Installation verwenden. Ein sicheres Passwort besteht aus mindestens 12 Zeichen, bestehend aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen. Da Sie das Datenbankpasswort ja nur sehr selten benötigen, sollte das auch kein Problem sein.

Mittlerweile stellt Ihnen jeder Hostinganbieter eine übersichtliche Datenbankoberfläche zur Verfügung. Diese nennt sich phpMyAdmin. Über diese Oberfläche können Sie Ihre Datenbank, sichern, Änderungen vornehmen und diese auch löschen.

In die phpMyAdmin-Oberfläche gelangen Sie über den Administratorbereich Ihres Hosters. Von dort aus können Sie den Inhalt Ihrer WordPress-Datenbank genauer ansehen. Das sogenannte Tabellenpräfix ist der erste Teil des Tabellennamens, der bei allen Tabellen gleich ist. Dieser sollte aus Sicherheitsgründen nicht „wp_“ lauten.

Datensicherung

Ich halte es für sehr wichtig, dass regelmäßige Datensicherungen durchgeführt werden. Wenn ein Fehler auftritt oder Sie Opfer eines Hackingangriffs werden, ist eine Datensicherung oft die einzige Rettung. Dazu müssen Sie per FTP-Programm die Ordnerstruktur sowie auch die WordPress-Datenbank sichern.

Die WordPress-Datenbank sichern Sie, indem Sie in der phpMyAdmin-Konsole auf den Menüpunkt Exportieren klicken. Dabei handelt es sich um eine SQL-Datei, in der alle Datenbankinformationen gespeichert sind.

WordPress Datenbank säubern

Je älter und umfangreicher Ihr WordPress-Blog wird, umso größer wird auch Ihre Datenbank. Gerade Plugins spielen hier eine große Rolle. Meist findet man in der Datenbank noch Überreste, nachdem man ein Plugin deinstalliert hat. Das wirkt sich natürlich negativ auf die Ladezeit Ihrer Website aus.

Ein gut gepflegter Blog gehört also regelmäßig aufgeräumt. Dazu gibt es mehrere Plugins, die Sie dabei unterstützen:

Wichtig ist, dass Sie vor dem Aufräumen eine komplette Datensicherung durchführen. Zusätzlich sollten Sie bei der Nutzung solcher Plugins sehr vorsichtig sein, denn bei der Verwendung kann es natürlich zu Problemen kommen, wenn falsche Inhalte gelöscht werden.

Oliver Pfeil
 

Mein Name ist und ich bin selbstständiger Internetmarketer. Meine Fachgebiete sind Wordpress, Online-Marketing und Trafficgenerierung. Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen mit meinen Artikeln helfen kann.

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